Elektrischer Reporter – Vorschlagsysteme: Mit den besten Empfehlungen
Die Urlaubslektüre, die genau den eigenen Geschmack trifft, das Lied, das perfekt zur augenblicklichen Stimmung passt: Können solche persönlichen Tipps von Computerprogrammen kommen? So genannte Empfehlungsmaschinen wollen für Internetnutzer die Hinweise von Freunden und die Beratung durch Fachhändler ersetzen. Bekanntes Beispiel ist das Online-Kaufhaus Amazon. Musik-Websites kommen kaum noch ohne Empfehlungsmaschinen aus. Solche Software beobachtet das Einkaufs- oder Hörverhalten genau und merkt sich die Vorlieben und Abneigungen der Nutzer. Wie funktioniert das? Die Macher der Musikplattformen Last.fm und Pandora erzählen, wie sie jedem ihrer Nutzer das perfekte persönliche Radio erschaffen wollen.
Konsumgüter wie Musik und Bücher sind aber nicht einzigen Anwendungsgebiete für Empfehlungsmaschinen: Wo werden sie noch eingesetzt? Und welche Folgen hat es künftig, wenn Algorithmen Stilberater spielen – für unseren persönlichen Geschmack und unser Konsumverhalten?

Autor: Tilo Hensel
Schüler. Blogger. DJ. Hobby-Fotograf. Webrealisierer. Social Media Enthusiast.
2 Kommentare
Hi Tilo!
Sehr interessant Artikel!! :-)
Grüße,
George
Ich nutze Amazon und ich höre seit einer Weile – auf deinen Tipp hin, Tilo! – lastfm-Radio. Interessant ist nun, in diesem Beitrag mehr darüber zu erfahren, wie diese Empfehlungssysteme funktionieren – und auch wo ihre Grenzen liegen. Wenn man einmal ein Kinderbuch bei Amazon gekauft hat, um es zu verschenken, bekommt man anschließend gleichgeartete Empfehlungen, obwohl man sich nicht für Kinderbücher interessiert. Mir fällt ein: Es bräuchte irgendwo ein Häkchen, ob man das, was man kauft, für sich will, oder es verschenken möchte …